schaerfentiefe
 

Schaerfentiefe nennt der münsteraner Schlagzeuger und Konzeptionalist Ben Bönninger sein Improvisationskollektiv bestehend aus:
Christian Kappe - Trompete, Elektronic
Claudius Valk - Saxophone, Bassklarinette
Stephan "Gudze" Hinze - Bass, Loops, Elektronic
Bernd Bönninger - "Schlagwerkzeug"

2003 haben wir zum ersten mal auf Einladung des Jazzfestivals in Münster zusammen gespielt. Die Vorgabe war, eine Improvisierte Suite von vier Stunden auf die Bühne zu stellen.
Ein Raum voller Instrumente, Bühne und Publikumsraum "in Einem", Loops, Licht, elektronische Tonverfremdung, ausgedehnte Solostücke, kollektive Improvisation.

Hier sein Pressetext:

Das Quartett um den Schlagzeuger Ben Bönniger widmet das vierstündige Improvisations-Experiment mit dem Titel "schärfentiefe"der Magie repetitiver Musik: das Material reicht dabei von Coltrane Kompositionen bis zu Versatzstücken afrikanischer Popmusik. Ziel ist die Steigerung der musikalischen Intensität durch eine Veringerung der zeitlichen Schärfentiefe.

Die Performance war, schon wegen ihrer Länge (vier Stunden) für jeden von uns eine neue, grenzwertige Erfahrung und beim Puplikum ein so grosser Erfolg, dass wir natürlich daran anknüpfend weitere "ungewöhnliche" Ideen gemeinsam realisieren wollten.

hier ein Pressereview von dem Konzert

Ben hat ein grossartiges Händchen für das Entwerfen von musikalischen Konzepten, die, sich stets auf aussermusikalische Prinzipien oder Ideen beziehend, in unserer Besetzung kreative Prozesse in Gang setzen und jede Begegnung neu, frisch und spannend werden lassen.

Das letze Projekt von "schaerfentiefe" hat er "VOM NICHTS INS NICHTS" genannt:

Aufführungsort dieser etwa einstündigen Performance im Mai 2006 war die Martinikirche in Münster. "Eine musikalische und visuelle Komposition zum NICHTS am Anfang und Ende des Lebens...... "
Massgeblich beteiligt an diesem Projekt ist der Licht und Projektionskünstler Lutz Gock, der die musikalische Darbietung interaktiv mit seiner visuellen Installation begleitet, unterstützt, nuanciert und akzentuiert.
Das Publikum sitzt im Kirchenraum verteilt auf freistehenden Stühlen, alle mindestens in einem Abstand von 2m zueinander.

Presse1
Presse2
Presse3


 

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